Das virale Foto, das die Leute überraschte: Dieser Eisberg, den Sie sehen, existiert eigentlich gar nicht
Klarer Winterhimmel und die untergehende Sonne führten die Fotografin Simone Engels in einen Park im kanadischen Vancouver. Doch als sie die Landschaft an der Pazifikküste fotografierte, erschrak sie, als sie am Horizont eine große, eisbergähnliche Gestalt entdeckte.
„Es war dieses große, glänzende Gebilde“, sagte sie dem Guardian. „Es sah so echt aus.“
Engels, die zuvor Geographie studiert hatte, versuchte, mögliche Erklärungen zu finden. Aber wenn sich in dieser Gegend ein Eisberg befände – insbesondere einer dieser Größe –, wäre er sicherlich in den Lokalnachrichten erwähnt worden, dachte sie sich.
„Ich habe versucht, mich zu erinnern, aber mir fiel einfach keine Erklärung ein“, sagte sie. „Es kam mir so seltsam vor, und ich war fast überzeugt, dass es wirklich ein Eisberg war.“
Da niemand da war, der die mysteriöse Sichtung bestätigen konnte, schoss sie ein Foto und beobachtete fast eine halbe Stunde lang, wie die große weiße Gestalt am Horizont verschwand. Engels postete das Foto online, in der Hoffnung auf eine Erklärung. Das Foto schockierte zunächst die Einheimischen – darunter auch einen Freund, der sich auf Eisgeomorphologie spezialisiert hat.
Das Bild verbreitete sich wie ein Lauffeuer, und Engels erfuhr, dass der mysteriöse Eisberg in Wirklichkeit eine Fata Morgana war. Die Illusion entstand durch eine sogenannte „Superior Fata Morgana“, die bei einer Temperaturinversion auftritt, wenn eine Schicht warmer Luft auf einer Schicht kalter Luft liegt und die Lichtstrahlen nach unten ablenkt.
„Wir leben derzeit in einer schwierigen Zeit während der Pandemie und es ist wirklich wichtig, dass die Menschen verstehen, dass es da draußen Naturwunder gibt, die es zu entdecken gilt“, sagte sie über das Erlebnis.

