Haradinaj gegen die Ausgangssperre und die Reduzierung der Gastronomie-Öffnungszeiten
Die Regierung des Kosovo hat heute neue Maßnahmen ergriffen, um die Situation mit dem Covid-19-Virus zu bewältigen.
Zu diesen Maßnahmen gehört die Reduzierung der Arbeit der Gastronomen und die Freizügigkeit der Bürger.
Der Chef der Allianz für die Zukunft des Kosovo (AAK), Ramush Haradinaj, reagierte darauf und sagte, er sei gegen diese Maßnahmen und die Regierung des Kosovo gebe den Gastronomen und Bürgern des Landes die Schuld für das Missmanagement der Situation.
Haradinaj forderte die Regierung unter anderem dazu auf, in sensiblen Situationen wie der Pandemie verantwortungsvoller vorzugehen, die Maßnahmen gut zu analysieren und keine Ad-hoc-Maßnahmen zu ergreifen.
„Für ihre Verantwortungslosigkeit und ihr Missmanagement der Pandemiesituation schiebt die Regierung nun Bürgern und Gastronomen die Schuld zu, indem sie Bewegungszeiten einschränkt und die Gastronomie frühzeitig schließt.
„Diese Maßnahmen haben nachweislich bereits keine Wirkung auf die Verhinderung der Ausbreitung des Virus. Deshalb sind wir gegen die beschlossenen Maßnahmen und fordern die Regierung auf, angesichts sensibler Situationen wie der Pandemie verantwortungsvoller zu handeln, indem sie die Maßnahmen gut analysiert und nicht Ad-hoc- und Strafmaßnahmen gegen die Bürger ergreift, die keinerlei Wirkung auf die Verhinderung der Ausbreitung des Virus haben“, schrieb Haradinaj auf Facebook.

