75 Mall Live-Suche
19:50 / Donnerstag, 16. November 2017 / indeksADMonline

Dies ist der Plan der UP für die serbisch-orthodoxe Kirche

Der Verwaltungsrat und das Studentenparlament der Universität Pristina sind stets entschlossen, alle rechtlichen Schritte einzuleiten, um das von der serbisch-orthodoxen Kirche widerrechtlich angeeignete Eigentum wieder in den Besitz und Dienst der Studenten zu stellen.

Ihnen zufolge stellt sich die Fehlinterpretation der letzten Woche, dass „die UP den Rechtsstreit um das von der Orthodoxen Kirche usurpierte Eigentum aufgegeben hat“, als nicht wahr heraus, berichtet „Indeksonline'.

Vollständige Ankündigung des UP-Verwaltungsrats:

Der Verwaltungsrat ist verpflichtet, die sich aus Artikel 17 Punkt 3 der Satzung der Universität Pristina ergebenden Verantwortlichkeiten zu erfüllen und hat in seiner Sitzung vom 16.11.2017 Folgendes erlassen:

Wir informieren die Öffentlichkeit darüber, dass die Entscheidung des Gerichts C.nr 2444/12 gemäß der geltenden Gesetzgebung verfahrenstechnischer Natur ist und keine endgültige Entscheidung im Zusammenhang mit dem Antrag der UP auf Rückgabe des von der serbisch-orthodoxen Kirche usurpierten Eigentums darstellt.

In dieser Rechtslage wird die UP gemäß dem Gesetz eine Klage auf Rückgabe des von der serbisch-orthodoxen Kirche usurpierten Eigentums einreichen.

Der Verwaltungsrat hat eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet, deren Aufgabe es ist, die Unterstützung der Institutionen zu sichern, um dieses Problem auf rechtlichem Wege zu verfolgen, bis dieses Eigentum endgültig an die Studenten zurückgegeben wird.

Der Lenkungsrat fordert die Gemeindeversammlung von Prishtina im Rahmen des Eigentumsrechts und ihrer eigenen Entscheidungsverfahren auf, den Beschluss des ehemaligen Exekutivrats der Gemeindeversammlung von Prishtina Nr. 110-74/90-02 vom 26.09.1990 aufzuheben, mit dem das Grundstück für den Bau der orthodoxen Kirche unrechtmäßig vergeben wurde. Das umstrittene, der orthodoxen Kirche zugesprochene und von der UP ständig angefochtene Grundstück ist Eigentum der Gemeinde Prishtina, während die UP es nutzt. Die Aufhebung des Beschlusses würde die rechtlichen Probleme erheblich lösen und die Rückgabe des Grundstücks an die UP für dringende Zwecke, insbesondere für Räumlichkeiten und Infrastruktur, ermöglichen.Indeksonline/