Mit Drogen erwischt und abgeschoben: Albaner kehrt mit dem Nachnamen seiner Frau nach Italien zurück
Ein wegen Drogenhandels aus Italien abgeschobener Albaner ist erneut in das Nachbarland zurückgekehrt, diesmal jedoch unter dem Namen seiner Frau.
Der 30-jährige Albaner mit den Initialen RD wurde gestern Abend in der Nähe des Belcolle-Krankenhauses von den italienischen Carabinieri aufgespürt und festgenommen.
Der Polizei war er ein Begriff, denn er war der Bruder eines Verdächtigen der Anti-Mafia-Operation „Erostrato“. Bei dieser Aktion wurden insgesamt 22,000 Euro beschlagnahmt.
Im Februar 2017 wurde der Albaner mit 38 Kilogramm Drogen erwischt und anschließend für fünf Jahre aus Italien ausgewiesen.
Im vergangenen Mai wurde er repatriiert und heiratete nach seiner Rückkehr nach Albanien.
Er hatte außerdem seinen Nachnamen geändert und den seiner Frau angenommen. Außerdem konnte er einen neuen Reisepass und Führerschein mit anderen Bedingungen erhalten als denen, mit denen ihn Italien abgeschoben hatte.
Der Richter des Gerichts in Viterbo bestätigte heute Morgen die Festnahme von RD, ließ ihn frei und erließ einen zweiten Abschiebungsbefehl.

