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21:32 Uhr / Freitag, 24. Januar 2025 / FR

Vier Personen wurden in Nordmazedonien als Terrorverdächtige festgenommen

In Nordmazedonien wurden vier Personen wegen Verdachts auf Verbindungen zur Terrororganisation ISIS festgenommen.

Die Polizei hat an fünf Orten in Skopje und Gostivar Kontrollen durchgeführt und es besteht der Verdacht, dass die Terrorzelle ideologisch mit ISIS verbunden war.

„Das Ziel der Mitglieder der Terrorzelle war es, einen Terroranschlag gegen zivile Ziele oder sogenannte weiche Ziele, d. h. öffentliche Einrichtungen im Land, zu verüben, um bei den Bürgern ein Gefühl der Unsicherheit oder Angst zu erzeugen. Um sein Ziel zu erreichen, gründete der erste Angeklagte mehrere Gruppen im sozialen Netzwerk Telegram, in denen er zuvor beschaffte und übersetzte Propagandamaterialien des IS verbreitete und neue Mitglieder rekrutierte“, heißt es in einer Erklärung des mazedonischen Innenministeriums, schreibt Alsat.

Nach dem Strafbericht des Ministeriums hat die Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von organisierter Kriminalität und Korruption bereits Maßnahmen für diesen Fall ergriffen, während die Tatverdächtigen bereits in Untersuchungshaft sind.

„Da die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, hat der betreffende Staatsanwalt dem Richter des Vorverfahrens am Grundstrafgericht in Skopje Vorschläge zur Festsetzung der Haftstrafe für alle Verdächtigen vorgelegt. „Der Richter akzeptierte die Vorschläge und ordnete eine 30-tägige Inhaftierung der Verdächtigen an“, heißt es in ihrer Reaktion.

Bei der von der Polizei im Beisein des zuständigen Staatsanwalts durchgeführten Durchsuchung wurden bei allen Verdächtigen automatische Gewehre, Pistolen, Computerausrüstung und Telefone gefunden, die einer weiteren Begutachtung unterzogen werden./Alsat