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22:58 Uhr / Montag, 24. Januar 2022 / AR

KEK: Trotz der Rückgabe des Blocks B2 ist der Stromverbrauch nicht gedeckt

Die drei Kosovo-A-Blöcke und ein Kosovo-B-Block produzierten bislang etwa 600 Megawatt pro Stunde Strom.

Mit der Wiederinbetriebnahme des Blocks B2 erhöht sich die Stromproduktion des Landes auf 890 Megawatt pro Stunde.

Laut KEK-Direktor Nagip Krasniqi muss trotz der Wiederinbetriebnahme des Blocks B2 weiterhin eine gewisse Menge Strom importiert werden.

„Block B2 wurde gestern in Betrieb genommen und ist im Vollbetrieb. Die Generatorleistung beträgt rund 260 Megawatt, die Netzleistung liegt bei rund 250 Megawatt. Dieser Block produziert gemeinsam mit den drei Kosovo-A-Blöcken und einem weiteren Kosovo-B-Block etwa 890 Megawatt Strom. „Diese Menge reicht aus, um den größten Teil des Landes mit Energie zu versorgen, aber nicht das gesamte Land, insbesondere während der Spitzenzeiten, wenn die Belastung viel höher ist“, sagte Nagip Krasniqi gegenüber RTV Dukagjin.

Sogar der Maschinenbauberater der KEK, Istref Klinaku, sagt, dass der Kosovo weiterhin Strom importieren muss.

„Zu bestimmten Tageszeiten sind Stromimporte weiterhin notwendig, um den Bedarf aller Verbraucher zu decken.“

Besfort Kosova von der Balkan Green Foundation sagt, dass es mit der Wiederinbetriebnahme des Blocks B2 zu deutlich weniger Stromausfällen kommen werde.

„Zweifellos trägt dies zur Reduzierung der Importe bei und erhöht die Stabilität und Sicherheit des Netzes.“ „Ich glaube, dass es jetzt keine Notwendigkeit für Kürzungen geben wird, auch wenn die Nachfrage sehr hoch ist“, erklärte er.

Der Grund für die Störungen: Der Block B2 ist seit dem 14. Dezember außer Betrieb, was die Energiekrise im Land zusätzlich verschärft.