Wegen Bombendrohungen sind mehrere Schulen in Ungarn vorübergehend geschlossen
Die ungarischen Strafverfolgungsbehörden untersuchen Drohungen, die vermutlich aus derselben Quelle stammen, und haben Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.
Am Donnerstagmorgen wurden in Ungarn E-Mails mit einer Bombendrohung an zahlreiche Bildungseinrichtungen verschickt, die daraufhin aus Vorsichtsgründen vorübergehend geschlossen wurden, teilte das Nationale Polizeipräsidium (ORFK) mit.
Die Drohungen betrafen insgesamt 121 Schulen im ganzen Land und lösten eine Untersuchung der Behörden aus. Bislang wurden in den überprüften Schulen keine Bomben gefunden, berichten lokale Medien.
In dem von der Polizei beschriebenen Brief drohte eine nicht identifizierte Person mit einem Angriff auf „jeden Versammlungsort, jedes Wahrzeichen“. Er sagte, es handele sich um einen gewalttätigen, extremistischen Anschlag, der von einem nicht näher genannten „Kalifat“ organisiert werde, berichtet Euronews.
Gergely Gulyás, der Chef des Büros des Premierministers, bestätigte die Echtheit der E-Mail. Der Inhalt des Briefes konnte von Euronews nicht unabhängig überprüft werden.

