Der Verfassungsrat in Frankreich beschließt strenge Maßnahmen für Ungeimpfte
Der Verfassungsrat in Frankreich hat grünes Licht für die Verhängung strenger restriktiver Maßnahmen für Bürger gegeben, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind.
Wer nicht geimpft oder von Covid-19 genesen ist, wird keinen Zugang zu allen öffentlichen Dienstleistungen haben, heißt es in dem gestern Abend vom Rat verabschiedeten Gesetz.
Nach dieser Entscheidung muss jeder den Impfnachweis vorlegen, der den Impf- bzw. Genesenstatus einer Person dokumentiert.
Die Vorlage des Impfnachweises wird in Restaurants, Bars, Kultur- und Sporteinrichtungen sowie bei Fernzugfahrten verpflichtend sein.
Wer sich bis Mitte Februar für eine Impfung gegen das Coronavirus entscheidet, darf bis dahin noch einen negativen Test vorlegen.
Der Verfassungsrat hat jedoch beschlossen, dass die Beschränkungen in Kraft bleiben, solange die Pandemiesituation kritisch ist.
Die Richter entschieden zudem, dass Ungeimpften der Zugang zu politischen Veranstaltungen nicht verwehrt werden könne.

