Der Bürgermeister von Presheva sagt, dass neue Maßnahmen im Kosovo die Bewegungsfreiheit der Bürger dieser Gemeinde erschweren.
Die Bürgermeisterin von Presheva, Ardita Sinani, erklärte, dass die jüngste Entscheidung der Regierung des Kosovo zu Anti-Covid-Maßnahmen die Bewegungsfreiheit der Bürger der Gemeinde Presheva erheblich eingeschränkt habe.
In einem Beitrag auf ihrem Facebook-Konto forderte Sinani die Regierung des Kosovo auf, die entsprechende Entscheidung zu überdenken oder sie sogar zu ergänzen, um die Freizügigkeit der Bürger der Region Presheva zu erleichtern.
Vollständiger Beitrag:
Der Beschluss der Regierung der Republik Kosovo über allgemeine und besondere Maßnahmen zur Kontrolle, Prävention und Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, der am 22. Januar in Kraft trat und neue Maßnahmen für die Ein- und Ausreise von Bürgern in die und aus der Republik Kosovo umfasst, nämlich die obligatorische Vorlage eines Impfzertifikats für drei (3) Dosen, eines Zertifikats für zwei (2) Dosen sowie eines negativen RT-PCR-Tests, hat die Bewegungsfreiheit der Bürger der Gemeinde Preševo erheblich eingeschränkt.
Da eine beträchtliche Anzahl von ihnen die dritte Dosis nicht erhalten kann, weil seit der zweiten Dosis nicht genügend Monate vergangen sind und viele unserer Mitbürger nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um bei jedem Grenzübertritt den RT-PCR-Test durchzuführen, schränkt diese Maßnahme die Bewegungsfreiheit zwischen unserer Gemeinde und der Republik Kosovo ein, wo sie arbeiten, studieren, sich erholen oder sogar ihre Familien besuchen usw.
Im Bewusstsein der verschärften Lage durch die COVID-19-Pandemie fordere ich die Regierung der Republik Kosovo auf, die entsprechende Entscheidung zu überdenken oder sie sogar zu ergänzen, um die Freizügigkeit der Bürger unserer Region zu erleichtern.

