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14:24 Uhr / Dienstag, 21. Januar 2025 / ZS

Kurti: Rugova hinterließ die Infrastruktur einer großen politischen, institutionellen und wissenschaftlichen Tradition

Der kosovarische Premierminister Albin Kurti hat anlässlich des 19. Todestages des ehemaligen kosovarischen Präsidenten Ibrahim Rugova an dessen Tod gedacht.

Kurti sagte, Rugova habe die Infrastruktur einer großen politischen, institutionellen und wissenschaftlichen Tradition hinterlassen.

„Zu Beginn meines politischen Engagements im Jahr 1997 hatte ich die Gelegenheit, Präsident Ibrahim Rugova zweimal zu treffen. Seitdem ist er mir als weiser, friedfertiger Mann in Erinnerung geblieben, der dem Weg des Dialogs in der Politik treu blieb. Heute sind es 19 Jahre seit dem 21. Januar 2006, als Dr. Ibrahim Rugova im Alter von 61 Jahren starb und die Infrastruktur einer großen politischen, institutionellen und wissenschaftlichen Tradition hinterließ“, schrieb Kurti.

Kurti sagte weiter, dass Ibrahim Rugova Anfang der 90er Jahre eine Schlüsselrolle bei der Internationalisierung der Kosovo-Frage gespielt habe.

„Als erster Vorsitzender der Partei Demokratische Liga des Kosovo seit ihrer Gründung im Jahr 1989 und dann als erster Präsident des Kosovo ab 1992 spielte Ibrahim Rugova eine Schlüsselrolle bei der Internationalisierung der Kosovo-Frage Anfang der 90er Jahre. Seine rhetorische Konsequenz bei den Forderungen nach Freiheit, Unabhängigkeit und Demokratie für den Kosovo wurde in allen Staatskanzleien der europäischen Staaten und in den Vereinigten Staaten von Amerika als authentische und glaubwürdige Botschaft vernommen. In der modernen Geschichte des Kosovo sind anderthalb Jahrzehnte (1989-2006) eng mit dem Namen von Präsident Rugova verknüpft, eine Periode, die mit dem friedlichen Widerstand der 90er Jahre beginnt und mit der Zeit des Aufbaus der kosovarischen Institutionen endet, die in der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 2008 gipfelte“, schrieb Kurti.

Dr. Ibrahim Rugova habe dem Kosovo ein großes politisches, institutionelles, literarisches und wissenschaftliches Erbe hinterlassen, das gesammelt und untersucht worden sei, von dem aber noch erwartet werde, dass es von Politikwissenschaftlern, Historikern, Philosophen und Literaturkritikern anerkannt und untersucht werde, fügte Kurti hinzu.Indeksonline/