Mazedonier reagiert nach veröffentlichtem Brief: Kein Widerruf, sondern Klarstellung
Heute wurde ein Brief veröffentlicht, in dem die Kurti-Regierung der KFOR zusicherte, dass sie die KSF nicht ohne Genehmigung in den Norden schicken werde.
Daraufhin hat Verteidigungsminister Ejup Maqedonci selbst über das soziale Netzwerk Facebook reagiert.
Der Mazedonier erklärte, dass es sich bei dem Brief nicht um einen Widerruf, sondern lediglich um eine Klarstellung handele.
Vollständiger Beitrag:
Es handelt sich nicht um eine Widerlegung, sondern um eine Klarstellung.
Der Brief an den KFOR-Kommandeur bezüglich des Ereignisses vom 24. November 2024, als die Zeremoniengarde im Norden des Landes an einer Trauerzeremonie teilnahm, stellt für die Öffentlichkeit nichts Neues dar.
Der Zweck des Schreibens wurde bereits zuvor erläutert und ist weiterhin gültig, da er der Wahrheit entspricht. Ziel des Schreibens war es, dem KFOR-Kommandeur die Umstände des Einsatzes einer KSF-Einheit in einer Gemeinde im Norden des Landes zu erläutern und ihm zu versichern, dass dies in keiner Weise eine Verschärfung der Lage bezweckte. Das Schreiben stellt keine Neuformulierung dar und kann auch nicht als solche interpretiert werden, da es sich hinsichtlich des Einsatzes der KSF im Norden des Kosovo um ein gültiges Dokument handelt, das der ehemalige Premierminister Thaçi im April 2013 als Verpflichtung an den NATO-Generalsekretär übermittelte und aus dem die Bedingungen für den Einsatz und die Koordinierung der KSF und der KFOR im Norden des Kosovo abgeleitet sind.
Ich betone, wie ich es bei jedem öffentlichen Auftritt gesagt habe, dass ich persönlich mit dieser Verpflichtung nicht einverstanden bin, da ich weiterhin glaube, dass sie falsch und schädlich für unsere Armee war und langfristige Folgen hatte. Als Verteidigungsminister und Regierung des Kosovo haben wir jedoch erklärt, dass wir die Verpflichtungserklärung von 2013 respektieren werden, da wir den übernommenen institutionellen Verpflichtungen verpflichtet sind, solange sie in Kraft sind.
Da die Zusage des ehemaligen Premierministers Thaçi aus dem Jahr 2013 bereits vorliegt, besteht meine Verantwortung und die des KFOR-Kommandeurs darin, einander zu versichern, dass wir die notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um sicherzustellen, dass unser militärisches Engagement im Norden koordiniert erfolgt.Indeksonline/

