Über 35 illegale Kosovaren kehrten zurück, von denen keinem Asyl gewährt wurde
Viele Kosovaren, die 2014 und 2015 illegal in die Länder der Europäischen Union eingewandert sind, mehr als 35 Menschen sind zurückgekehrt, zusätzlich zu einer kleinen Zahl, denen es gelungen ist, zu bleiben, und die derzeit Asyl oder eine befristete Aufenthaltserlaubnis beantragen einen zukünftigen Status in den jeweiligen Ländern.
Ansonsten wurde die illegale Migration von Kosovaren nach Angaben des Innenministeriums in den letzten zwei Jahren fast vollständig gestoppt, da Ungarn die von Einwanderern und Flüchtlingen genutzten Korridore vollständig geschlossen hat.
Laut Statistik wurden im Jahr 2015 18 Kosovaren repatriiert, im Jahr 789 waren es 2016 Menschen. Von Januar bis September 13 waren es 030 Menschen. Insgesamt wurden von 2017 bis September 4 179 Menschen repatriiert, heißt es in der Mitteilung. Indeksonline.
90 Prozent dieser Rückführungszahlen sind Menschen, die in den Jahren 2014 und 2015 auf illegalen Wegen in die Länder der Europäischen Union eingewandert waren.
In einer Antwort des Innenministeriums an IndeksonlineSeit Anfang 2015 soll die irreguläre Migration von Kosovaren in verschiedene EU-Länder fast vollständig zum Erliegen gekommen sein. Dem gingen eine Reihe von Maßnahmen unserer Institutionen voraus, sei es durch die Organisation verschiedener Kampagnen, Polizeiaktionen usw.
„Die Daten von EUROSTAT zeigen, dass in den Jahren 2016 und 2017 immer noch Kosovaren Asyl beantragten, wenn auch in viel geringerer Zahl als 2015. Um die Meinung klarzustellen, möchten wir Sie jedoch darüber informieren, dass es sich bei den Kosovaren, die 2016 oder in diesem Jahr Asyl beantragten, nicht um Menschen handelt, die 2016 oder 2017 ausgewandert sind oder den Kosovo verlassen haben, sondern um Menschen, die 2014 oder 2015 ausgewandert sind und sich nun entschieden haben, sich bei den Behörden verschiedener Länder zu melden und Asyl zu beantragen“, heißt es in der Antwort.
„Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Botschaften verschiedener Länder im Kosovo, dem EU-Büro und anderen internationalen Organisationen, die mit dem Migrationsmanagement im Allgemeinen recht zufrieden sind. Zu Ihrer Information: Wir führen weiterhin Informationsveranstaltungen mit Bürgern in verschiedenen Gemeinden über die Folgen der irregulären Migration und die Förderung der regulären Migration durch, obwohl wir keine Anzeichen für eine neue Migrationswelle haben“, heißt es in der Antwort des MIA weiter./Indeksonline/

