Der Wirtschafts- und Sozialrat des Kosovo trifft sich und berät über den Mindestlohn
Der Wirtschafts- und Sozialrat des Kosovo (KES) hielt heute eine konstituierende Sitzung ab, bei der die neuen Mitglieder des Rates vorgestellt wurden.
Den Vorsitz der KES hat in diesem Jahr der Minister für Arbeit und Soziales inne. Auf der heutigen Sitzung wurde mit Zustimmung aller KES-Mitglieder beschlossen, dass der Minister für Arbeit und Soziales den Vorsitz der KES ab heute für ein weiteres Kalenderjahr innehaben wird, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.
Besonderer Schwerpunkt der heutigen Sitzung war zudem die Funktionalisierung der Fachgremien des ESC.
Der Minister für Arbeit und Soziales, Skender Reçica, sagte in Bezug auf die Ausschüsse des Rates, dass die Arbeit der KES-Ausschüsse nicht funktionsfähig gewesen sei und sie seit der Gründung des Rates im Jahr 2011 nicht mehr aktiv gewesen seien, und verwies dabei auf die Berichte des KES-Sekretariats.
In Anbetracht der Tatsache, dass die professionelle Arbeit der SEC auf diesen Kommissionen basiert, betonte Minister Reçica, dass mehr Berichte, Informationen und professionelle Empfehlungen herausgegeben werden sollten.
Er sagte außerdem, dass die im Jahr 2012 erlassenen Beschlüsse zur Einrichtung von Fachausschüssen geändert und in neue Beschlüsse umgewandelt werden sollten, und forderte die Funktionalisierung der Ausschüsse auf Vorschlag von Vertretern der Mitgliedsorganisationen des ESC bei der nächsten Sitzung.
Ein weiterer Diskussionspunkt war der Entwurf einer Verwaltungsanweisung zur Änderung und Ergänzung der Verwaltungsanweisung Nr. 09/2013 über die Kriterien und Verfahren zur Festlegung des Mindestlohns im Kosovo.
Eine Arbeitsgruppe hat an dem Entwurf einer Verwaltungsanweisung gearbeitet, zu der sich die Mitglieder bereit erklärt haben, bis nächste Woche weitere Vorschläge einzureichen, die dann diskutiert und anschließend der vorliegende Anweisungsentwurf zur öffentlichen Anhörung vorgelegt werden soll.
Alle Mitglieder des WSA haben sich gemeinsam auf eine Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Engagement zur Weiterentwicklung des sozialen Dialogs auf zwei- und dreigliedriger Ebene geeinigt. Außerdem wurde vereinbart, dass die wichtigsten Themen der Arbeit des Rates vorrangig behandelt werden.

