Schlechtes Wetter in Italien, Überschwemmungen und Opfer durch Regenfälle
Sintflutartige Regenfälle und starke Winde haben die zentralen und südlichen Regionen Italiens heimgesucht.
Am stärksten betroffen von den Unwettern sind die Abruzzen. An der Küste kam es zu Überschwemmungen, in anderen Teilen der Region kam es zu Erdrutschen. In der Region Marken starb ein 27-jähriger Mann bei einem durch heftige Regenfälle verursachten Verkehrsunfall. Sein Beifahrer in dem von der Straße abgekommenen Kleintransporter wurde verletzt und liegt im Krankenhaus.
Die seit 24 Stunden anhaltenden Regenfälle haben an der Grenze der Provinzen Pescara und Teramo zu erheblichen Problemen geführt und die lokalen Behörden überrascht. Auch der Zugverkehr auf der Adria-Strecke war vorübergehend unterbrochen. Laut lokalen Medienberichten wurden in fast allen Küstengemeinden die Schulen geschlossen. Der Notstand in den Abruzzen betrifft jedoch nicht nur die Küste; auch im Landesinneren ist die Lage schwierig, da es zu Erdrutschen kam. Weiter nördlich kam es aufgrund des Schneefalls zu Wochenbeginn zu Problemen mit der Stromversorgung.
Seit Tagen wüten in Triest starke Winde mit über 100 km/h. Seit Freitag wurden dort Hunderte von Feuerwehreinsätzen registriert, da der Wind umgestürzte Bäume und Werbetafeln entwurzelte. Der starke Wind in Venedig wird auch für den Sturz eines großen Baumes auf ein Haus verantwortlich gemacht. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, die sieben Bewohner blieben jedoch draußen.

