WHO: Reisebeschränkungen und Impfnachweise nicht mehr nötig
Internationale Reiseverbote sollten gelockert oder ganz aufgehoben werden, so die neuesten Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Die WHO hat eine Erklärung zu ihrer jüngsten Sitzung des Notfallausschusses in dieser Woche veröffentlicht – ihrer zehnten seit Beginn der Pandemie –, in der sie die Wirksamkeit pauschaler Reiseverbote und die Frage erörtert, ob diese aufgehoben werden sollten.
Reiseverbote seien „nicht wirksam, um die internationale Ausbreitung einzudämmen (wie die Omicron-Studie deutlich gezeigt hat)“, heißt es darin. Daher lautet die neue Empfehlung, „die Verbote für den internationalen Verkehr aufzuheben oder zu lockern, da sie keinen Mehrwert bieten und weiterhin zur wirtschaftlichen und sozialen Belastung einiger Länder beitragen“.
Anstelle von Reiseverboten sollten „Reisemaßnahmen“ eingeführt werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Der Nachweis des Impfstatus oder eines negativen Tests an der Grenze sei in den letzten Monaten zur Normalität geworden, um die Reisebranche wiederzubeleben, schreibt scan.
Doch nun behauptet die WHO, diese Vorschrift sei möglicherweise nicht mehr der „einzige Weg“ für internationale Reisen. Sie empfiehlt stattdessen einen „risikobasierten Ansatz“, der gegebenenfalls die Aufhebung oder Anpassung von Maßnahmen wie Test- und/oder Quarantänevorschriften vorsieht.

