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21:38 / Mittwoch, 26. Januar 2022 / Box

Italienischer Mafia-Häftling gesteht: Wie Albaner mit Cannabis und Kokain handelten

Die italienischen Medien schreiben, dass sich in der Unterwelt von Foggia etwas bewegt und die Mauer des Schweigens langsam bröckelt. Dies zeigt die Reue einiger wichtiger Mitglieder des Gargano-Clans.

Della Malva, das sich derzeit an einem geschützten Ort befindet, hat den Ermittlern mutmaßliche Unterweltstrukturen, insbesondere Garganos, enthüllt und dabei von Drogenkartellen und „Gomorrha“, einem Krieg zwischen Clans, gesprochen, bei dem in den letzten Jahren mehrere junge Menschen ums Leben kamen.

Aus den Beweisen ging hervor, dass der Iannoli-Perna-Clan „auch mit dem Handel mit Betäubungsmitteln aus Albanien befasst war und die Beschlagnahmung von den Albanern durchgeführt wurde.“ Dies geschah im Zeitraum 2015/2018.

Die Rede ist von tonnenweise Drogen, viele davon seien von der Polizei bei zahlreichen Anti-Mafia-Einsätzen in den letzten Jahren beschlagnahmt worden.

„Zusätzlich zu den Lieferkanälen von Marihuana von den Albanern erhielt die Iannoli-Perna-Gruppe auch Kokain“, schreiben italienische Medien auf Grundlage der Aussagen der Büßer.