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13:02 Uhr / Mittwoch, 22. Januar 2025 / HF

Rushiti: Nominierung für den Nobelpreis – eine Chance für die weltweite Anerkennung von Kriegsverbrechen

Feride Rushiti und das Kosovo Center for the Rehabilitation of Torture Survivors (KRRT) wurden für den Friedensnobelpreis 2025 nominiert.

Die Nominierung erfolgte durch den schwedischen Parlamentsabgeordneten Magnus Jacobsson, der in einem Brief an das Komitee des norwegischen Nobelinstituts betonte, dass diese Entscheidung getroffen wurde, um die „außergewöhnlichen Beiträge“ von Rushit und der KRCT „zur Förderung der Menschenrechte, der Würde der Überlebenden und der Heilung der Kriegswunden der Gemeinschaften“ anzuerkennen.

Feride Rushiti teilte euronews.al ihre Gedanken zu diesem wichtigen Erfolg mit und bezeichnete ihn als eine gute Gelegenheit, die Kriegsverbrechen im Kosovo weltweit anzuerkennen. Sie sagte, sie habe keine Vorinformationen über die Nominierung und betonte, sie habe im Sommer 2022 im Rahmen von Treffen mit internationalen Persönlichkeiten, bei denen sie Erfahrungen austauschen und die Herausforderungen diskutieren, vor denen sie stehen, zunächst zufällig den Abgeordneten Jacobsson getroffen.

„Während eines Zoom-Gesprächs mit Mitarbeitern der Organisation erfuhr ich von der Nominierung und anschließend informierte mich der Botschafter des Kosovo in Schweden. Die Nachricht verbreitete sich auch in den Medien und sozialen Netzwerken“, sagte Rushiti.

Sie sagte, dies sei eine der höchsten Auszeichnungen, die man einem Menschen und der Sache, die er vertritt, zuteil werden lassen könne, und fügte hinzu, dies sei nicht nur für sie, sondern auch für die gesamte kosovarische Gesellschaft ein Moment des Stolzes.

„Dies ist eine Gelegenheit, dieses Anliegen auf internationaler Ebene hervorzuheben und sicherzustellen, dass Kriegsverbrechen weltweit anerkannt werden“, fügte sie hinzu.

Diese Nominierung ist eine wichtige Anerkennung für die harte Arbeit von Feride Rushiti und der KRCT zur Unterstützung von Folterüberlebenden und Kriegsopfern im Kosovo.