Scholz: Ich verurteile territoriale Expansionsbestrebungen, egal wer sie verfolgt
In einer Rede an der Seite der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Berlin verurteilte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz heute erneut alle territorialen Expansionsbestrebungen, unabhängig davon, wer sie verfolgt.
Die Kommentare waren ein klarer Hinweis auf die wiederholten territorialen Forderungen des US-Präsidenten Donald Trump, darunter die Übernahme der Kontrolle über Grönland, ein weitgehend autonomes dänisches Territorium.
Trump hat außerdem Ansprüche auf den Panamakanal geltend gemacht und Kanada aufgefordert, sich den USA anzuschließen.
„Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verschoben werden“, sagte Scholz vor den Gesprächen mit Frederiksen.
„Die Unverletzlichkeit der Grenzen ist ein Grundprinzip des Völkerrechts. Dieses Prinzip muss für alle gelten“, fügte er hinzu.

