Die USA schicken Tausende inhaftierter Einwanderer in Bundesgefängnisse
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat erstmals mutmaßliche illegale Einwanderer in Bundesgefängnisse überstellt.
Die Überstellung von 1,600 Häftlingen verdeutlicht den Anstieg der Zahl der Inhaftierungen im Rahmen der „Null-Toleranz“-Politik von Präsident Trump gegenüber Einwanderern.
Die US-Einwanderungs- und Zollbehörde erklärte, die Maßnahme sei vorübergehend, bis andere Standorte gefunden seien.
Ungefähr 1,000 Häftlinge werden in ein kalifornisches Gefängnis gebracht.
Die Gewerkschaft der Gefängnisleiter in Kalifornien, Texas und Washington teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, sie habe nur sehr wenig Zeit, sich auf eine so große Zahl von Menschen vorzubereiten, und äußerte Bedenken hinsichtlich der Personalausstattung und Sicherheit.
Die Einwanderungsbehörde setzt eine Richtlinie um, die von Bundesanwälten verlangt, jeden, der beim illegalen Grenzübertritt festgenommen wird, strafrechtlich anzuklagen.

