Einst 16 Quadratkilometer großer Gletscher schmilzt massiv
Schockierende Bilder von Islands erstem „Gletscher“ zeigen die anhaltenden Schäden durch die steigenden Temperaturen in der Arktis.
Der riesige Okjökull-Gletscher ist trotz seiner einstigen Ausdehnung von 16 Quadratkilometern mittlerweile vollständig verschwunden.
Amerikanische Satelliten haben das „Leben und Sterben“ des Gletschers in den letzten drei Jahrzehnten verfolgt.
Auf Bildern aus dem Jahr 1986 ist zu sehen, dass die Berghänge im Westen Islands von großen Mengen Eis bedeckt sind.
Schätzungen zufolge war der Gletscher einst 164 Meter dick.
Aber der Gletscher ist allmählich geschmolzen.
Im Jahr 2014 erklärten Klimaforscher dann offiziell den Gletscher für „zerfallen“.
Auf den neuesten von der NASA veröffentlichten Fotos vom August 2019 ist dort, wo einst der Gletscher war, nur noch eine dünne Schicht Schnee und Eis zu sehen.
Wissenschaftler sagen, dass die Hitzewelle dieses Jahres das Schmelzen in der Region verschlimmert hat.
„Beachten Sie die blauen Schmelzbereiche, die wahrscheinlich mit einer warmen Luftmasse in Verbindung stehen, die Island traf, als sie Ende Juli vom europäischen Festland nach Grönland zog“, erklärte die NASA.
Experten warnen, dass die „Klimakrise“ für das Verschwinden der Gletscher verantwortlich sei.
Und laut dem U.S. Geological Survey werden Islands 400 Jahre alte Gletscher bis zum Ende des Jahrhunderts um 40 Prozent schrumpfen und „bis 2200 praktisch verschwunden sein“.




