Abstimmung über Oppositionsentschließung zur Energiepreiserhöhung verschoben, kein Quorum
Auch bei der heutigen Sitzung des Kosovo-Parlaments war die Stimmenzahl nicht ausreichend, um über die Resolution abzustimmen, die eine Erhöhung der Strompreise fordert.
An der Abstimmung nahmen lediglich 30 Abgeordnete teil, während die Regierungspartei Vetevendosje-Bewegung überhaupt nicht an der Kosovo-Versammlung teilnahm.
Dieser Punkt wurde auf eine andere Sitzung verschoben.
Man sollte bedenken, dass in den letzten Tagen fast alle Bürger aufgrund von Warnungen vor steigenden Stromrechnungen beunruhigt waren.
Es ist zu erwarten, dass diese Rechnungen erheblich steigen werden, was die Finanzen aller Bürger belasten und es ihnen möglicherweise sogar unmöglich machen würde, ihre Zahlungen zu leisten.
Doch die Regierung des Kosovo, und insbesondere der Premierminister des Landes, Albin Kurti, erklärte kürzlich im Parlament, dass diese Gesetzesentwürfe entweder teurer gemacht werden müssten oder dass es zu Kürzungen kommen müsse.
Er sagte sogar, dass eine Lösung gefunden werden müsse, egal, wie sehr die Bürger „träumen“.
Und die Abgeordneten der Opposition haben sich lautstark dagegen ausgesprochen und in mehreren Debatten eine Abstimmung über die oben genannte Resolution gefordert.
Bislang hat ERO keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben. Es wird jedoch erwartet, dass bis zum 28. Januar alle zur Lösungsfindung vorgelegten Vorschläge geprüft werden und dann eine Entscheidung über die Höhe der Stromrechnungen und deren Erhöhung getroffen wird.
Und die Serben in den nördlichen Gemeinden des Landes bleiben von der Strompreiserhöhung ausgeschlossen.

