Das Parlament tritt heute zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen
Um 12 Uhr treffen sich die Abgeordneten des Kosovo-Parlaments zu einer außerordentlichen Sitzung, auf deren Tagesordnung nur ein einziger Punkt steht: die Erhöhung des Strompreises.
Die parlamentarische Debatte findet statt, nachdem das Energieregulierungsamt (ERO) angekündigt hatte, dass es auf Antrag des Verteilnetzbetreibers KEDS und des Universalstromanbieters KESCO die Stromtarife überprüfen werde.
Die Warnung der ERO hat sowohl bei den Abgeordneten als auch bei den Bürgern eine außergewöhnliche Reaktion hervorgerufen.
Seit der letzten Sitzung am Donnerstag wurden in der Versammlung Bedenken hinsichtlich Preiserhöhungen geäußert.
Die AAK legte einen Resolutionsentwurf vor, der forderte, dass es keine Preiserhöhungen geben solle. Dieser wurde jedoch nicht angenommen, da er nicht die Unterstützung von Vetëvendosje fand, das auch die größte Zahl an Abgeordneten in der Versammlung stellt.
Unterdessen wurde gestern Morgen das Wärmekraftwerk „Kosova B“ in Betrieb genommen, das dem Land laut Premierminister Albin Kurti bis zu 1.4 Millionen Euro an Energieimporten pro Tag einsparen wird.
Unterdessen hat die Regierung vor einigen Tagen 75 Millionen Euro zur Subventionierung des Stroms für Bürger und Unternehmen bereitgestellt, die von dieser Erhöhung betroffen sind./Indeksonline/

