„Äußerst enttäuscht von LDK“, erklärt Minister Rizvanolli, warum das internationale Abkommen über das Sozialsystem genehmigt werden musste
Die Versammlung des Kosovo hat es heute nicht geschafft, dem internationalen Abkommen über das Projekt zur Reform des Sozialhilfesystems des Landes zuzustimmen.
Mit nur 75 Stimmen scheiterten die Abgeordneten bei der Annahme dieses Abkommens. Schuld daran scheint die Demokratische Liga des Kosovo zu sein, deren Abgeordnete dagegen gestimmt hatten.
Auch Wirtschaftsminister Artane Rizvanolli reagierte auf dieses Vorgehen der LDK und wies darauf hin, dass dieses Vorgehen falsch gewesen sei.
Aber sie sagte, dass sie hier nicht aufhören würden.
Das reformierte System sollte auch die Grundlage für die gemeinsame Entwicklung eines Energiesubventionsprogramms für bedürftige Familien durch das Energieministerium und das Verkehrsministerium bilden. Das Scheitern dieser Vereinbarung wird jedoch die Entwicklung und Umsetzung eines zielgerichteten und transparenten Energiesubventionsprogramms für bedürftige Verbraucher nicht verhindern.
Minister Rizvanolli wies ferner darauf hin, dass die Weltbank, der IWF und andere Organisationen und Experten dem Kosovo mitgeteilt hätten, dass das Sozialschutzsystem in unserem Land bedürftige Familien am wenigsten oder sogar noch schlechter schütze.
„Seit fast einem Jahrzehnt zeigen uns Analysen der Weltbank, des IWF und anderer Expertenorganisationen, dass das Sozialschutzsystem in unserem Land bedürftige Familien am wenigsten schützt und, schlimmer noch, ihnen und ihren Kindern nicht die Unterstützung bietet, um ein für alle Mal aus der Armut herauszukommen.“
Wirtschaftsministerin Artane Rizvanolli äußerte ihre große Enttäuschung über die Maßnahmen der LDK im Parlament.
„Ich bin äußerst enttäuscht darüber, dass die LDK beschlossen hat, diese Initiative zur Reform des Sozialhilfesystems in der Versammlung abzulehnen, um bedürftige Familien gezielter anzusprechen und einzubeziehen und sicherzustellen, dass diese Familien bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden, sodass die Sozialhilfe nur vorübergehend ist und als Übergangsphase bis zu ihrer Beschäftigung dient.“

