"Omicron 2" in Griechenland entdeckt, über 100 Todesfälle und 22 Neuinfektionen in 24 Stunden
Griechenland wurde der Liste der Länder hinzugefügt, in denen die neue Untervariante Omicron 2 entdeckt wurde, die sich in Dänemark und anderen europäischen Ländern bereits weit verbreitet hat. Es ist jedoch noch nicht bekannt, ob sie sich anders verhält als die primäre Omicron-Mutation.
Den Ärzten zufolge ist bekannt, dass diese neue Untervariante verborgen bleibt und durch diagnostische Tests nicht leicht erkannt werden kann.
Bei den ersten beiden Fällen handelt es sich um ein paar Reisende aus Ägypten, die am 13. Januar am Flughafen Eleftherios Venizelos ankamen.
Nachdem sie als positiv identifiziert wurden, ergab die Genomanalyse ihrer Proben die neue Subvariante und sie haben die siebentägige Quarantäne gemäß Protokoll abgeschlossen.
Omicron 2 ist die Ursache, die in den letzten Stunden in der wissenschaftlichen Gemeinschaft innerhalb und außerhalb Europas einen neuen Kreislauf der Besorgnis ausgelöst hat. In Norwegen geht man ersten Schätzungen davon aus, dass das Virus sogar noch ansteckender ist als das ursprüngliche Virus, und in Dänemark wurde bei der Hälfte aller Neuinfektionen diese Untervariante diagnostiziert.
Unterdessen bereiten die Anzeichen der Pandemie den Ärzten in Griechenland weiterhin Sorgen.
In den letzten 24 Stunden gab es zum dritten Mal innerhalb einer Woche eine dreistellige Zahl an Todesopfern, nämlich 108, und insgesamt liegt die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie bei fast 22500.
Während sich die Zahl der täglichen Infektionen im Laufe dieser Woche bei fast 20000 stabilisiert hat, handelt es sich bei einem Drittel davon um Kinder im Alter von 0 bis 17 Jahren und 90 % von ihnen haben die Omicron-Variante. Auch die Zahl der intubierten Patienten liegt weiterhin auf einem alarmierenden Niveau von 679.
Pandemie-Spezialisten schätzen, dass die hohe Zahl der Todesfälle und Intubationen auf die Altersgruppe über 70 Jahre entfällt, während rund 300.000 Griechen dieser Altersgruppe es vorzogen, sich nicht impfen zu lassen und jeden Monat eine Strafe von 100 Euro zu zahlen./tch

