Stellvertretender Minister Bunjaku: Notwendige Maßnahmen aufgrund von Infektionen, PCR-Test ist im Kosovo kostenlos
Die Verschärfung der Coronavirus-Maßnahmen im Kosovo hat die Reisefreiheit der Albaner in das Land eingeschränkt, da für die Einreise drei oder zwei Impfdosen sowie ein PCR-Test erforderlich sind. Alba Alishani wurde im Debattierstudio von der stellvertretenden Gesundheitsministerin Dafina Gexha Bunjaku begleitet. Diese erklärte, diese Maßnahmen seien aufgrund der zunehmenden Infektionszahlen notwendig, würden aber die Bewegungsfreiheit der Menschen nicht einschränken.
Die Maßnahmen werden in Absprache mit lokalem und internationalem Expertenwissen umgesetzt, basierend auf internationalen Empfehlungen und den Erfahrungen anderer Länder, die mit Omicron konfrontiert waren. Der Kosovo hat bisher im Vergleich zu Europa mildere Maßnahmen ergriffen. Der Schweregradindex lag im Januar bei 42.6 %. Der Anstieg der Fälle begann bereits im Januar. Es handelt sich um zweiwöchige Notfallmaßnahmen, die wir täglich anhand von Berichten und Treffen mit lokalen Experten überwachen. Diese Maßnahmen sollen die epidemiologische Kurve abflachen, stoppen aber nicht den Verkehr zwischen unseren beiden Ländern.
Sie betonte auch, dass mehrere Kategorien von dieser Entscheidung ausgenommen seien, und fügte hinzu, dass PCR-Tests in öffentlichen Gesundheitszentren im Kosovo kostenlos seien.
Jedes Land legt die Einreisebestimmungen unabhängig fest. Für Personen mit Auffrischungsimpfung ist kein PCR-Test erforderlich, für Personen ohne Impfung schon. Ausnahmen gelten jedoch. Ausgeschlossen sind Personen mit Kontraindikationen für die Impfung, sei es aufgrund der Dauer oder anderer gesundheitlicher Indikationen. Uns ist bekannt, dass albanische Staatsbürger täglich oder wöchentlich aus beruflichen oder schulischen Gründen in den Kosovo reisen. Personen ohne Auffrischungsimpfung können sich in öffentlichen Gesundheitszentren kostenlos testen lassen. Im Kosovo wird dies kostenlos angeboten. Für die Bürger dieser Gebiete bietet sich daher die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen.
Laut der stellvertretenden Ministerin könne der PCR-Test an den Grenzübergängen aufgrund der langen Wartezeit bis zum Ergebnis nicht kostenlos angeboten werden. Diese Maßnahme, so bekräftigte sie, sei auf den starken Anstieg der Infektionen zurückzuführen.
Der PCR-Test wird an den Grenzübergängen nicht angeboten, da er zeitaufwändig ist und vier Stunden dauert. Sollte es jedoch einen solchen Test geben, wird er möglich sein. Diese Maßnahmen gelten bis zum 4. Februar. Im Kosovo verdoppelt sich die Zahl der Neuinfektionen. Wir werden einen exponentiellen Anstieg von 4 % mehr Covid-Fällen als gestern verzeichnen. Bisher sind die Kapazitäten nur minimal ausgelastet. Die Zahl der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle wird später angezeigt.

